Was ihr verpasst habt im Februar

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Von Lenthe Campos, Jëdeye und Edgeball

(m8, 7. Februar 2015)

Das war mal wieder ein gelungenes Konzert-Triple der Kulturfabrik im m8 – trotz, oder gerade wegen Fastnacht.

Jëdeye
Nackte Tatsachen: Jëdeye sind jung, sexy und erfolgreich – wie alle KfA-Bands.

Eröffnet wurde die Februarveranstaltung von unseren Neu-Mitgliedern Von Lenthe Campos, die in ihrem selbst zubereiteten Alternative Pop-Rock mit virtuoser Originalität und richtig schicken Sounds rundum begeisterten (Anm.: Kann uns jemand Bilder dieses Auftritts zur Verfügung stellen?). Das Mannheimer Quartett ist bereits jetzt schon für Oktober im m8-Terminplan gesetzt – was weder die Band selbst wusste noch die KfA-Verantwortlichen vor Ort.

 

 

Edgeball
Rock’n’Roll ist, wenn man trotzdem lacht: Edgball ließen die Ohrwürmer frei, auch wenn die eigenwillige Monitorbox Drumboo fast vom Schlagzeughocker geblasen hätte.

Das weitere Lineup bot zwei der wohl reinrassigsten Hardrock-Formationen aus unseren Vereinsreihen: das immer noch gefährlich junge aber bereits bestens etablierte Quintett Jëdeye mit bauchfreien Dampfhammer-Powerchords und einer Brise Southern-Feeling sowie das umtriebige Kraftrock-Trio Edgeball, deren herzlich raue Ohrwürmer sich längst in den Hirnwindungen ihrer eingeschworenen Fangemeinde festgefressen haben.

Paul Schlett, der kurzfristig für unseren erkrankten Soundmann eingesprungen ist, hat am Abend einen amtlichen Job gemacht. Dummerweise ist die größte Zicke im m8 die Soundanlage: Rock’n’Roll ist, wenn die P.A. ihren eigenen Willen hat. So hatte das technische Museumsstück schon eingangs der Von Lenthe Campos-Schlagzeugerin keinen Monitor gegönnt und dafür alle Kraft angestaut, um am Ende Drumboo vom Hocker zu blasen. Edgeball haben es mit Fassung getragen, auch wenn es immer ein bisschen enttäuschend ist, wenn der Sound den Spaß vermiest.

Herbert
Alles muss man selber machen: Herbert macht „rechts die Dinger aus“.

Nachspiel: Beisitzender „Herbert“ hatte die Koordination der Nachbereitung voll unter Kontrolle. So delegierte er beiläufig zum Kassensturz auch noch den Technikabbau: „Hier: guck ma, dass rechts die Dinger alle aus sind!“ (Anm.: Keiner der Anwesenden im Raum war in der Lage, die Anweisung zielführend zu interpretieren). Nach einer dreiviertel Stunde erfolglosen Berechnens des Getränkeumsatzes, erzielte Herbert eine größtmögliche Annäherung an ein glaubwürdiges Ergebnis: „Jo, komm – passt“ – wofür er allgemein schweigende Zustimmung erhielt.

 

Vorschau: Weiter geht’s mit unseren Konzerten am 7. März, wieder im m8, diesmal mit DayOut, Ultima Victrix und An Everyday Apocalypse sowie am 14. März im Wiesbadener Ferrum mit einem Akustik-Konzert von Blackwater Horizon und Steve’n’Eve

(text+fotos: asche)

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